US Postal: Ziel erreicht: Armstrong
hat die Tour de France gewonnen.
Das Team war zwar nicht so überzeugend
wie letztes Jahr (Heras war vor
allem schwächer),
doch an seinen Helfern lag es nicht,
dass Armstorng mehr kämpfen musste.
Beim Team-Zeitfahren holte US Postal
sogar erstmals den Sieg.
Bianchi: Jan Ullrich
übertraf alle Erwartungen und seine Mannschaft
wuchs mit der Aufgabe über sich hinaus.
Telekom: Viel Licht - aber auch Schatten.
Vinokourovs Podiumsplatz war ein großer
Erfolg, den man nicht erwarten konnte.
Zabel gewann zwar keine Etappen,
zeigte sich jedoch wie immer in den Sprints.
Aldag fuhr eine schöne Tour.
Die Enttäuschung: Botero
fuhr auf jedem Terrain hinterher, stieg dann aus.
CSC: Stärkstes Team der Tour: Gewann Mannschaftswertung,
holte mit drei verschiedenen
Fahrern (Sastre, Piil, Hamilton) drei
Etappen. Hamilton fuhr trotz
einer lädierten Schulter auf Platz 4.
Crédit Agricole: Moreaus achter
Gesamtrang auf der Habenseite.
O'Grady war durchweg stark und
gewann die Jubiläums-Wertung.
Auch Hushovd ordentlich. Kein Etappensieg.
Euskaltel: War das Salz in der Suppe.
Mayo (Gesamtfünfter) glänzte in Alpe d'Huez.
Zubeldia wurde Sechster.
In den Pyrenäen nicht so überzeugend.
ibanesto.com: Ausgezeichnete Bilanz
der Mannschaft, die ohne klaren Leader ins Rennen ging.
Zwei Etappensiege (Flecha, Lastras)
plus das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers
von Denis Menchov.
Mancebo hatte sich allerdings mehr erhofft als einen zehnten Gesamtrang.
Quick Step: Bettini ackerte und ackerte,
es sprang aber nichts heraus. Virenque
überzeugte wieder einmnal voll und ganz
mit sechstem Gewinn der Bergwertung und einem
eindrucksvollem Etappensieg.
Knaven holte ebenfalls eine Etappe.
Die jungen Paolini und Rogers lernten,
von ihnen wird man noch viel sehen bei der Tour.
fdjeux.com: Blitzstart mit
Siegen von McGee (Prolog) und Cooke (1.Etappe).
Dann wurd es still, doch am Ende war die
Glückspiel-Truppe wieder da:
Cooke holte das Grüne Trikot.
Fassa Bortolo: Vier Etappensiege
durch Petacchi in der ersten Woche.
Dann fiel das Team wegen eines Virus
auseinander. Drei kamen am Ende in Paris
an. Der noch junge Ivan Basso
zeigte in den Bergen Fortschritte.
Sein siebter Gesamtrang wird nicht
die beste Tour-Platzierung seiner Karriere
bleiben.
AG2R: Kirsipuu fiel früh aus.
Einige Fahrer attackierten (Flickinger, Turpin und Portal).
Sonst wenig zu sehen.
La Boulangère: Die Mannschaft machte
einen guten Eindruck, konnte aber
nichts zählbares holen. Der junge Chavanel
versuchte sein Glück in Luz-Ardiden und bekam
dafür einen aufmunternden Klaps von Armstrong.
Lotto: McEwen kämpfte ums Grüne Trikot,
verpasste es denkbar knapp.
Damit ist Lottos Tour de France bereits zusammengefasst.
Jean Delatour:
Jean-Patrick Nazon trug einen Tag das Gelbe Trikot
und gewann in Paris. Die schöne Bilanz
wird getrübt durch schlechte Aussichten:
Der Hauptsponsor will sich zurückziehen.
Alessio: Kam müde vom Giro zur Tour
und verlor gleich am Anfang Baldato.
Dufaux war einige Male in den Bergen zu sehen.
ONCE: Der Sturz von Beloki
brachte die Spanier aus dem Rhythmus.
Von dem Schlag des Ausfalls des
Kapitäns erholte sich die starke Truppe nicht.
Saeco:
Enttäuschungen: Gilberto Simoni
hatte nichts zu tun mit der Gesamtwertung,
Di Luca war krank. Simonis Sieg in Loudenvielle
hellte die Bilanz etwas auf.
Cofidis: Die Tour begann
mit einem Mißgeschick: Millar
verpasste wegen eines Defekts den Prologsieg.
In der Folge machte die Equipe um
den charakterlich schwierigen Millar
mit ihren teaminternen Querelen
von sich Reden. Doch Millar war es
auch, der dann doch noch für einen Erfolg
sorgte beim Zeitfahren in Nantes.
Vini Caldirola:
War das Team um Garzelli und
Vainsteins überhaupt bei der Tour de France?
Rabobank:
Leipheimer früh draußen, Freire und
Boogerd schwach. Einzig De Groot kämpfte.
Team blieb weit
hinter den Erwartungen zurück.
Gerolsteiner: "Wir wollen uns zeigen",
lautete das Motto des Teams vor
seinem Tour-Debüt. Daraus wurde nichts.
Pollack, Rebellin und vier
weitere Fahrer gaben auf. Nur
Drei (Totschnig, Bölts, Zberg)
kamen in Paris an. Auch Haselbacher,
der trotz seiner Sturzverletzungen
noch eine Flucht mitfuhr,
musste bald das Handtuch werfen.
Zwölfter Gesamtrang von Totschnig
der Lichtblick, sonst außer Spesen nichts gewesen.
Kelme:
Nach der Absage von Sevilla
nur ein Schatten seiner selbst.
Die jungen Spanier waren überfordert.
Parra und J.E. Gutierrez zeigten sich,
doch auch ohne Erfolg.
Reihenfolge: Nach den gewonnenen Tour-Prämien.
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